Zum Auftakt unserer zweiten Sitzung im Jahr 2017 haben wir noch einmal die Frage diskutiert, wie wir am besten bezahlbaren Wohnraum schaffen können. Mit Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des deutschen Mieterbundes, Andreas Mense von der Uni Erlangen/Nürnberg, Jürgen Mistol, MdL, Sprecher für Kommunales und Wohnen und Martin Heilig unserem lokalen BT-Kandidaten hatten wir vier spannende Referenten. Quintessenz: die Mietpreisbremse wirkt zwar tatsächlich in manchen Städten, aber nicht in allen und selbst da, wo sie wirkt, ist sie kein wirklich scharfes Schwert. Es muss also unbedingt im großen Stil neu gebaut werden. Kontrovers haben wir diskutiert, ob tatsächlich Fördermaßnahmen für private Investoren notwendig sind, oder ob nicht öffentlicher Wohnungsbau die angemessene Antwort wäre.
Die explodierenden Preise und Mieten für Wohnungen sieht man im wesentlichen in den boomenden Städten. Dort kann man wohl schon von einer Blase sprechen. In den ländlichen Regionen hingegen gibt es hingegen ein so großes Überangebot an Wohnraum, dass Immobilien zum Teil fast keinen Wert mehr haben. Daher ist es so wichtig, auch die strukturschwachen Regionen wieder stärker zu unterstützen. Es macht keinen Sinn mit Subventionen für Wohnungen in Boomstädten auch noch die Abwanderung aus dem ländlichen Raum zu befördern.
Hier gibt es die Präsentationen von Andreas Mense und Jürgen Mistol. Präsentation Mense und Präsentation Mistol.

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